Pressemeldung

Joey Kelly beeindruckt Wirtschaftsjunioren

Berichterstattung Nahe-Glaner Wochenspiegel, 13. Juli 2016

Wirtschaftsjunioren übergeben Petion für den Ausbau von B 41 und Bau der Hunsrückspange

Von links nach rechts: Antje Lezius (MdB), Andrea von Pronay (WJ), Alt-Landrat Wolfgang Hey, Staatssekretär Günter Kern, Damian Hötger (WJ), Landrat Dr. Matthias Schneider, Mirko Hellwig (WJ)

Gemeinsam und parteiübergreifend übergaben die Wirtschaftsjunioren Idar-Oberstein (www.wj-io.de) ihre Onlinepetion mit Unterschriftenliste zum Ausbau der B 41 und Hunsrückspange an den für Infrastruktur zuständigen Staatssekretär Günter Kern im Mainzer Innenministerium. Die Wirtschaftsjunioren Idar-Oberstein unterstützen damit die Initiative der Serviceclubs Viscon an der Oberen Nahe um Alt-Landrat Wolfgang Hey, der die Jungunternehmer ebenso wie Landrat Dr. Matthias Schneider und Antje Lezius, MdB, begleitete. Auch Hans-Jürgen Noss, MdL, unterstützt die Initiative, musste jedoch wegen einer Ausschusssitzung kurzfristig absagen.

 

Für die jungen Unternehmerinnen und Unternehmer ist der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur entscheidend für die Zukunftsfähigkeit des Landkreises Birkenfeld. Sprecher Damian Hötger erklärt: „Die B 41 ist die Lebensader für unsere Heimat. Wir müssen sie schnellstens ausbauen, damit der Standortnachteil für unsere Region gegenüber den Ballungszentren nicht noch größer wird. Auch der Bau der Hunsrückspange muss endlich angegangen werden, wenn wir am Wirtschaftswachstum, das die B 50 für die Region Simmern gebracht hat, teilhaben wollen.“ Mirko Hellwig ergänzt: „Gerade mit Blick auf die Pendler unserer Region muss etwas geschehen, damit der Wegzug nicht wegen täglicher langer Fahrtzeiten zur Alternative wird.“ Andrea von Prónay pflichtet bei: „So schön unsere Region auch ist, kann und wird es eine wirtschaftliche Entwicklung nur geben, wenn die Anbindung an die Rhein-Main-Region zeitnah und zeitgemäß ausgebaut wird.“ Die Wirtschaftsjunioren loben den parteiübergreifenden Einsatz der Viscon sowie der beteiligten Bürger und Unternehmen: „Die Chancen sind gut, dass sich jetzt etwas bewegt.“

 

Staatssekretär Kern unterstützt das Anliegen der Jungunternehmer und verwies auf den stetigen Ausbau der B 41 in den vergangenen Jahren. Allerdings trage auch die besondere Topographie der Streckenführung zu teilweise hohen Baukosten – bedingt durch Brückenbauwerke und Hangsicherungen –bei. Nunmehr müsse der Bund entscheiden, die notwendigen Maßnahmen auch in den Bundesverkehrswegeplan aufzunehmen, sagte Kern.

Wir brauchen's einfach. B41. Jetzt!

B41 - Wirtschaftsjunioren Idar-Oberstein fordern Ausbau

Die Wirtschaftsjunioren Idar-Oberstein (www.wj-io.de) treten entschlossen für einen zeitnahen Ausbau von B 41 und Hunsrückspange ein, da die wirtschaftliche Entwicklung der Region von diesen „Lebensadern“ abhängt. Die jungen Unternehmer und Führungskräfte begrüßen die Initiative der hiesigen Serviceclubs sowie der Landräte. Da es für die Wirtschaftsjunioren jedoch nicht bei Sonntagsreden bleiben soll, hieß es heute: „Ran an die Schaufeln.“

 

Die Wirtschaftsjunioren nahmen heute den symbolischen Spatenstich (vgl. Bild) vor und änderten das Landesmotto „Rheinland-Pfalz – wir machen´s einfach“ in „B 41 – wir brauchen´s einfach“ ab. Mit dieser zupackenden Aktion wollen die Wirtschaftsjunioren zum Anpacken einladen und zu einer Einstellungsänderung beitragen: „Die Region kann sich nur bewegen, wenn sich die Menschen bewegen. Nicht die Politik oder die Wirtschaft bringt die Veränderung, sondern der Impuls zum Wandel muss von jedem einzelnen Bürger ausgehen“, so Damian Hötger, Sprecher der Wirtschaftsjunioren Idar-Oberstein.

Lesen Sie mal den Knigge!

Moritz Freiherr Knigge

Wirtschaftsjunioren hatten den Träger eines bekannten Namens zu Gast
Von Moritz Freiherr Knigge hätte man einen Vortrag zu Tischmanieren oder zu Regeln der Etikette erwartet. Dabei ist weitgehend unbekannt, dass sein berühmter Vorfahre Adolph Freiherr Knigge im 18.Jahrhundert überhaupt kein Buch über Etikette geschrieben hat sondern eines „Über den Umgang mit Menschen".

 

In einer Veranstaltung vor über 160 Wirtschaftsjunioren aus Idar-Oberstein, Bad Kreuznach und Simmern auf der Kyrburg in Kirn wurde aber deutlich, dass Etikette für Knigge dafür da war, unnötige Konflikte zu vermeiden und, wie Moritz Freiherr Knigge erläuterte, einen Rahmen für wertschätzende Kommunikation zu schaffen. Ein Thema im Übrigen, das heute so modern ist wie im 18. Jahrhundert.

 

Für Knigge finden die meisten Fehler in der Kommunikation an sich statt. Es werde nicht wirklich darauf geachtet, was in anderen Menschen vorgeht bei der Art und Weise, was kommuniziert wird. Und daran hat sich über die Jahrhunderte wenig geändert. Immer wieder finde man schlechte Beispiele auch in den Unternehmen, Verhaltensweisen, Ränkespiele, das Gehabe der Mächtigen. Knigge prangert in diesem Zusammenhang auch das Problem der kompletten Durchökonomisierung der Gesellschaft an. Vieles hänge nur vom „schnöden Mammon" ab. Darunter leide das respektvolle Miteinander.

 

Was wäre ein Knigge, wenn er nicht auch die Lektüre seines Vorfahren empfehlen würde? Lesen sollte seiner Meinung nach den „Knigge" jeder, der im täglichen Umgang mit seinen Mitmenschen merkt, dass etwas an seinem Verhalten nicht stimmt. Immer wieder treffe man auf Konflikte und wisse nicht, wie man reagieren soll. „Da kann ich nur anraten: Lesen Sie mal den Knigge! Der sensibilisiert einen Menschen dafür, wirklich bewusst zu handeln. Und bei einem Menschen, der bewusst handelt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sein Handeln positiv ist und wirkt, sehr groß!" Dabei die Regeln anderer zu kennen, also deren Etikette, schadet nicht. „Wer die Etiketten kennt, der weiß sich in jeder Lebenslage richtig zu verhalten."

 

Die Veranstaltung der Wirtschaftsjunioren hatte daher letztlich doch auch mit Etiketten zu tun, wenn auch in einem etwas anderen Zusammenhang. Etiketten können nie Selbstzweck sein. Auch gibt es keine allgemein verbindlichen Regeln. Der lange Beifall der Wirtschaftsjunioren war deutliches Zeichen dafür, dass die Knigge-Botschaften angekommen sind. Der Erfolgsfaktor „Wertschätzung" sollte gerade in den Unternehmen einen großen Stellenwert haben. Dies war jedenfalls einhellige Meinung der jungen Unternehmer und Führungskräfte aus der regionalen Wirtschaft.

 

Hier geht es zur Bildergalerie der Veranstaltung...

Bericht aus der Kirner Zeitung (März 2014):

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